Neues Zentrum für automobile Sicherheit in Berlin

Am 22. April 2008 eröffnete die Firma Takata-Petri ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für automobile Insassenschutzsysteme in Berlin.

In der Hussitenstr., nahe der Zweigstelle der TU Berlin in Berlin-Wedding, wurde ein kompletter Neubau für 20 Mio. Euro errichtet. Der Umzug von der Hadlichstr. in Berlin-Pankow war nötig geworden, da die Mieträume zu klein und nicht erweiterbar waren.

Im Jahr 2000 fusionierten die Aschaffenburger Petri AG mit der Takata Corporation, Tokyo zur Takata-Petri AG, die für die Geschäfte für den Takata-Konzern im gesamten europäischen Raum verantwortlich ist.

Interessant ist, dass die Petri AG maßgeblich an der Entwicklung des ersten serienreifen Airbags in der S-Klasse von Mercedes-Benz beteiligt war. Mittlerweile zählen viele bedeutende Automobilhersteller zum Kundenstamm von Takata-Petri. Auch die Honda Goldwing hat einen Takata-Airbag.

Im Berliner Standort werden Lenkräder, Gurte und Airbags entwickelt und verbessert. Mit einer neuen katapultartigen Anlage kann nun noch besser an Weiterentwicklungen gearbeitet werden. Die zweite Crashbahn ist größer als die alte und erlaubt nun auch Versuche mit zwei sich aufeinander zu bewegenden Fahrzeugen.

Zur Eröffnung fanden sich beispielsweise Juichiro Takada, Präsident der Takata Corporation, und Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin. Höhepunkt dieser Veranstaltung war ein live dargebotener Crash mit einem VW Tiguan.

23. April 2008 von Linus

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

Ein Beitrag zu “Neues Zentrum für automobile Sicherheit in Berlin”

  1. Technikfreun.de » Roll-Out des FT08 an der TU Berlin schreibt am 08. Juli 2008 um 19:42:

    […] Das Cockpit mit Speziallenkrad von Takata: […]

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