Spielereien mit DRI
Eigentlich wäre für diesen Artikel eher der Volker zuständig. Der ist nämlich der Fotofreak unter uns. Ich fotografiere aber auch ganz gerne und deswegen möchte ich hier nur ganz kurz das Thema DRI – Dynamic Range Increase vorstellen.
Zu der ganzen Geschichte gibt es diverse Seiten und natürlich auch einen Artikel in der Wikipedia. Deswegen verzichte ich hier einfach auf jedwede Tutorialversuche und HowTos, weil ich bei Gimp, Photoshop und Konsorten wirklich nicht der Auskenner bin. Ich will hier nur einmal auf das Thema aufmerksam machen, weil es viele Möglichkeiten zum Experimentieren bietet und auch interessante Bilder zum Vorschein bringt, die, wenn man es übertreibt, auch ganz anders aussehen können.
Für die Leute, die Interesse am Experimentieren haben, hier 2 Links, wie händisch DRI-Bilder zu erstellen sind: Photoshop Gimp
Grundlage für gute Bilder sind natürlich gute Kameras. Ich liege da mit meiner Fuji S5600 weit entfernt vom professionellen Bereich, aber das Preis- Leistungs- Verhältnis ist einfach unschlagbar gewesen. Wichtig ist im Fall von DRI die Funktion “Belichtungsreihe” und ein Stativ. Die Grundlage für DRI-Bilder sind nämlich entweder 3 (oder mehr) verschieden stark belichtete Bilder oder ein ein BIld im raw-Format, aus dem dann verschiedene Details herausgearbeitet werden können.
Hier ein kleines Beispiel:



Man sieht ein helles, ein normales und ein dunkles Bild. Im hellen Bild sind die Details im Vordergrund gut erkennbar, während die Lichter zu stark strahlen. Auf dem dunklen Bild kann man die Details in der Umgebung der Lichter besser erkennen, aber der Vordergrund ist viel zu dunkel. Verwurstet man die Einzelbilder jetzt auf die richtige Art und Weise miteinander, kann man sich aus jedem Bild das Beste heraussuchen. Beispielhaft kann das dann so aussehen:
Man sieht im Vordergrund die Details und auch die Lichter überstahlen den Hintergrund nicht so stark. Der Himmel hat auch einen merkwürdigen Farbverlauf bekommen und ich weiß noch nicht genau, ob ich das gut finde. Der Mond ist etwas verzerrt, was wahrscheinlich am Objektiv liegt und/oder an den langen Belichtungszeiten (bei 30 Sekunden sieht man schon, dass sich die Sterne bewegen!).
Das Motiv ist übrigens der Fontaneclub an der Jahrtausendbrücke in Brandenburg an der Havel und es ist nicht 5 vor zwölf, wie die Turmuhr vermuten lässt, sondern kurz vor 21Uhr Anfang Juni.
Wer jetzt Lust bekommen hat, der sei auf die oben genannten Links verwiesen, sowie den Rest des Internets. Viel Spaß beim Basteln!
PS. Mit dem Verweis auf die Quelle (www.technikfreun.de), können die Bilder gerne weiter verwendet werden.
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4 Beiträge zum Beitrag “Spielereien mit DRI”
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Aber der Volker ist doch zurzeit sehr beschäftigt. Als fleißiger Student muss man eben Prioritäten setzen. Oder, um es hinreichend genau grammatikalisch zu lektorieren “Entweder man lebt oder man ist konsequent”.
Toller Beitrag und ein monumentales Bild. Gibt n Bienchen.
PS.: Um Verzeichnung zu korrigieren (den Mond entzerren) empfiehlt sich das Tool “PTLens”.
Jetzt übertreibt der Volker aber schon ein bisschen, oder? Auch als fleißiger Student kann man solche tollen Artikel schreiben wie der Christian.
Danke dafür!
Ich kann das ganze Nachbearbeiten eigentlich ja nicht so richtig leiden. Bin schon froh, dass meine Kamera mich vor roten Augen meistens verschont.
Andererseits kann man auch tolle Sachen machen, wie man z. B. hier sieht. Da wäre es schon nett, wenn ich ein Programm hätte, das mir auch die Verzerrungen entfernt, wenn ich mich dann schonmal an die Bearbeitung mache. Lieber Volker, PTlens ist leider keine Freeware (mehr). Gibt’s da nochwas anderes Empfehlenswertes?
[...] Technik heißt HDR. Eine ähnliche Technik (DRI) mit Beispielbildern kann man sich mal auf einer anderen Seite [...]