Luftfahrtmuseum Finowfurt

Trotz „Auslandsaufenthalts“ nicht untätig, hab ich mal die Bilder eines vergangenen Besuches des Luftfahrtmuseums in Finowfurt bei Eberswalde im Barnim nahe Berlin, wo auch das Race61 stattfand. Dort gibt es  einige echt abgefahrene Exponate. Von zivilen bis militärischen Flugzeugen und Hubschraubern, vor allem aus dem ehemaligen Ostblock, sind auch Modelle und andere Ausstellungsstücke zu sehen.

Als erstes standen die beiden alten DDR-Agrarflieger herum. Das erste ist eine Z-37, die in der damaligen CSSR hergestellt worden ist.

Tschechoslowakische Z-37

Etwas größer ist die aus polnischer Produktion stammende M-18, die den Beinamen Dromader hatte.

Polnische M-18 Dromader

Wenn man einige Schritte weitergeht, kommt man bei der Iljuschin Il-14 vorbei, einem zweimotorigen Propellerfliger mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Iljuschin Il-14

Die nachfolgenden Miltitärflugzeuge stammen alle aus der MiG-Familie. Als erste ist eine MiG-17 zu sehen.

Mikojan-Gurewitsch MiG-17

Nächste Maschine ist eine MiG-19. MiG ist übirgens die Abkürzung der beiden Chefkonstrukteure Mikojan und Gurewitsch.

Mikojan-Gurewitsch MiG-19

Eines der am meisten gebauten Militräflieger nach dem zweiten Weltkrieg ist die MiG-21,…

Mikojan-Gurewitsch MiG-21

…die es auch als Zweisitzer gibt.

Mikojan-Gurewitsch MiG-21

Die Ablösemaschine für die MiG-21 ist die MiG-23.Auffällig ist, dass der Lufteinlauf für das Triebwerk nicht mehr an der Front sitzt. Dadurch konnte sie viel schmaler ausgeführt werden.

Mikojan-Gurewitsch MiG-23

Auch die MiG-23 gibt es als zweisitzige Ausführung.

Mikojan-Gurewitsch MiG-23

In einigen Hangars kann man noch diverse kleinere Luftfahrzeuge sehen, wie diesen alten Segelflieger: eine Fauvel AV-36.

Fauvel AV-36

Eine Baracke zeigte viele Exponate der Fliegerei. Ich fand diesen riesigen Motorblock besonders eindrucksvoll.

Schöner V12-Zylinderblock

Neben den ganzen militärischen Flugzeugen waren auch diverse Zivilmaschinen zu sehen. Darunter zum Beispiel die Tupolew Tu-134.

Tupolew Tu-134

Diese konnte auch begangen werden. Hier sieht man die Kabine für die Passagiere:

Passagierkabine der Tupolew Tu-134

Hier ist ein Sitz des Piloten zu sehen, natürlich der des Flugkapitäns.

Cockpit der Tupolew Tu-134

Vorn im Bug der Maschine durfte der Navigator Platz nehmen.

Navigatorplatz der Tupolew Tu-134

Ein Mehrzweckhubschrauber aus sowjetischer Produktion zeigt folgendes Bild. Es ist ein Mi-8 aus dem Hause Mil. Dieses Fluggerät ist noch in vielen Ländern im Einsatz, man sieht ihn auch öfter im Fernsehen.

Mil Mi-8

Die gleiche Firma entwarf den kleinen Hubschrauber Mi-2, der auch noch von der Berliner Polizei nach der Wende benutzt worden ist, wie man an der Lackierung erkennen kann.

Mil Mi-2

Noch einige andere Exponate sind im Luftfahrtmuseum Finowfurt ausgestellt, die hier jetzt keinen Platz fanden. Aber vielleicht hilft dieser Anreiz, dort selbst mal hinzufahren. Weitere Infos gibt’s auf jeden Fall auf der Homepage des Museums.

08. Juli 2008 von Linus

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

3 Beiträge zu “Luftfahrtmuseum Finowfurt”

  1. luCY schreibt am 01. August 2008 um 19:47:

    yo, sehr lustige ansammlung alten fliegermaterials.

    auch sehr interessant, die diversen sternmotoren und das modell vom hubshrauberrotorkopf. hilft zu verstehen, wie as funzt 😉

    wenn man dort in der nähe ist, ruhig mal reinschauen.
    gretz
    Lucy

  2. Monique schreibt am 14. September 2008 um 19:17:

    War heut mit meinem freund und seinen beiden kindern da. war super auch für die kinder
    gibt viele interesante sachen zu sehen.lohnt sich dort mal reinzuschauen
    monique

  3. 2009er Ausgabe vom Race61 von Roadrunner’s Paradise : Technikfreun.de schreibt am 20. Juni 2009 um 17:12:

    […] statt. Wie letztes Jahr werden wieder Beschleunigungsrennen auf der Start- und Landebahn des ehemaligen Flugplatzes des Truppenübungsplatzes nahe Eberswalde im Barnim in den Asphalt gebrannt. Wieder heiße Action […]

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