Interessantes aus der Welt der Technik
Wie schon im letzten Jahr, war ich mit dem Team DukeCity an dem Gemetzel beteiligt.
Auf der Anfahrt am Freitag nachmittag hatte ich noch in Oschersleben für ein kurzes warm-up halt gemacht.
Abends am Harzring wurde erstmal das Wemseisen (die Battle Duke) und das Equipment in der Box verstaut und anschließend das Eintreffen der anderen Teams und Bekannten erwartet.
Bei Grill und Lagerfeuer klang der Abend aus.
Der Samstagmorgen begann mit dem freien Training bis 12 Uhr.
Von 12.30 bis 14 Uhr war das Zeittraining nach dessen Ergebnissen kurz vor 15 Uhr, nach ein paar warm-up-Runden, die Startaufstellung eingenommen wurde.
Das Leistungsniveau war recht hoch. Mit einer Zeit über 1 Minute war man ab Platz 16 am Start !
wir erreichten Startplatz 18.
gestartet wurde im “Le Mans”- Start indem von einem Team-Mitglied das laufende Wemseisen auf der linken Seite der Piste aufrecht gehalten wurde.
nach dem Startschuß rannten die Piloten von der anderen Seite der Piste zu ihren Bikes hinüber und nahmen das Rennen auf.
Bodenproben während der ersten Runde standen unter 10 Runden Strafe !
Somit war der Anreiz mit dem Messer zwischen den Zähnen das anfängliche Getümmel auszunutzen, um in eine gute Position zu kommen, eher gering
zumal in den kommenden 12 Stunden Fahrzeit die Platzierungen sich immer mehr herauskristallisieren würden.
Da unser Team aus 5 Fahrern bestand, konnten wir alle 20 Minuten einen Fahrerwechsel machen. Andere Teams mit 3 Fahrern wechselten alle 45 Minuten !
Bei bestem, sonnigen, mildem, fast sommerlichem Wetter wurde Runde um Runde abgespult. Gegen Abend wurde es dann deutlich kühler und vor allem dunkler.
Ab etwa 19 Uhr wurde das “Flutlicht” eingeschaltet, damit die Piloten auf Ihren unbeleuchteten Bikes in der Dunkelheit die Strecke und die gegnerischen Fahrer wenigstens einigermaßen erahnen konnten.
Das ist nicht ganz ohne ! Aber auf jeden Fall eine Erfahrung, die es Wert ist gemacht zu werden .
Planmäßig um 21 Uhr wurde das Rennen für 12 Stunden unterbrochen.
Der angebrochene Abend wurde von den meisten Teams mit Grillen und Feiern und natürlich zum Relaxen genutzt.
Nach einer mehr oder weniger langen Nachruhe wurde am Sonntag morgen pünktlich um 9 uhr das Rennen an den Positionen vom Vorabend wieder aufgenommen.
Leider kam es in den ersten Runden zu diversen Abflügen von offenbar übermotivierten Fahrern. Einmal musste sogar ein Saniwagen auf die Strecke.
Zum Glück kam es zu keinen schweren Verletrzungen und das Rennen konnte nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden.
Im Anschluß fanden die Fahrer wieder zu ihrer ausgesprochen fairen Fahrweise vom Vortag zurück und das Rennen konnte ohne weiteres zu Ende gebracht werden.
Wieder einmal wurde ein neuer Streckenrekord von Jan Deitenbach im Laufe des Rennens aufgestellt.
Das Rennen wurde schlußendlich vom Team BERGOS Racing 1 gewonnen.
Unser Team konnte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern, 15 Runden mehr geschafft und einen Platz höher, auf 22 von 25 gewerteten teams
Link zu den Platzierungen :
http://www.harzring.de/Hauptunterseiten/Supermoto/Ergebnis%20gesamt.pdf
Fazit :
Ein Klasse-Wochenende zum Saisonende mit Bilderbuch-Wetter. Überaus anstrengend, reich an spannenden Erfahrungen und gekennzeichnet durch den überaus fairen Umgang auf der Piste miteinander. Hobbyfahrer, Amateure und Profis sind hier mit von der Partie.
24. Oktober 2008 von LuCY
Stichworte: Harzring, Motorrad, Sachsen-Anhalt, Super 6, Super Moto, Super Six
Abgelegt unter Motorrad, Sachsen-Anhalt, Unterwegs | Kommentare (0)
Nie wieder einen Beitrag verpassen mit dem individuellen Benachrichtigungsservice!
Hier kann man den Artikel kommentieren, eine Frage stellen oder etwas ergänzen.
Wir müssen uns aber ohne Angabe von Gründen vorbehalten, hier Hinterlassenes zu kürzen oder zu löschen.