Wenn die Gasetagenheizung spinnt…

Schon seit langer Zeit spinnt meine Heizung rum. Wie oft musste ich schon mit der Hausverwaltung, einer Art Hausmeister oder dem Heizungsmonteur telefonieren, damit was passiert.

Außer den herkömmlichen Wehwehchen, die eine fast 18jährige Heizung haben kann (man könnte meinen, sie wär im besten Alter!), verlor das Heizungssystem der Gasetagenheizung immer den Druck, der ja immer etwa 1bar betragen sollte. Schon nach etwa 4 bis 5 Tagen war der Druck weg und dann sagte die Gastherme irgendwann „Nö, ich heiz jetzt nicht mehr“ und mit der Warmwasseraufbereitung war auch dann bald Schluss.

Nun haben sich die Fachmänner was ganz tolles ausgedacht und haben ein flüssiges Dichtmittel in die Rohre eingefüllt, dass bei hohen Temperaturen nach etwa 2 Tagen aushärten soll. Das bedeutet, dass die Therme auf ihre alten Tage durchgehend 48 Stunden heizt.

Die Instrumente während der Marathon-Heizaktion

Was das für die Wohnung bedeutet ist das Extrem in die entgegengesetzte Richtung wie vorher: aus 15°C werden 27°C! Es ist schon lustig, bei Schneefall in Unterhose bei offenem Fenster im Bett zu liegen…

Zum Beweis: Tropische Temperaturen bei der Dauerheizerei

Ich bin gespannt, ob das vermutete Leck sich durch diese Prozedur verschließen lässt. Ich werd’s ja merken.

30. November 2008 von Max

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

2 Beiträge zu “Wenn die Gasetagenheizung spinnt…”

  1. moccaziner schreibt am 01. Dezember 2008 um 23:46:

    Und? Hat es geklappt?

  2. Max schreibt am 02. Dezember 2008 um 11:01:

    Bis jetzt ja.
    Die kommen aber nochmal wieder und spülen die Rohre aus. Bin ja mal gespannt, was das für ’ne Sauerei wird…

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