Browser-Vergleich: Mozilla Firefox vs. Opera

Bekanntermaßen ist der Browser Firefox von Mozilla, den ich sehr schätzen gelernt habe, ein ordentlicher Arbeitsspeicherfresser. Da ich einen noch sehr alten Laptop benutze – er macht einfach nich so viel Krach wie mein leistungsfähigerer PC – versuche ich dessen Belastungen in Grenzen zu halten. Angesichts der Tatsache, dass bei hochgefahrenem System (Win2K) der Arbeitsspeicher (196MB) voll ist, sollte man sich bemühen, die laufenden Programme nicht ausufernd riesig sein zu lassen.

Daher hab ich mich mal nach Opera umgesehen und es installiert, um es zu testen und mit dem Firefox vergleichen zu können.

Screenshot vom Task-Manager

Nun teste ich drei Tage und kann schon einen ordentlichen Unterschied feststellen. 

  • Der Programmstart dauert nicht so lange wie beim Firefox.
  • Speicher-Kapazitäten halten sich bei Opera in Grenzen
  • Ein Werbeblocker ist bei Opera schwieriger zu aktivieren. Man kann eine entsprechende ini-Datei installieren, aber beim Firefox war das so schön einfach mit den Add-Ons.
  • Die Bedienung ist anders: Wenn man was markiert und wie hier irgendwo hinziehen will, geht das nicht. Wenn man was doppelt anklickt, öffnet sich automatisch ein Menü, auf das man festgelegt ist und nicht seine gewohnten Funktionen ausführen lassen kann.
  • Aussehen: Die Optik ist gefällig, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Tabs über der Adressleiste liegen.
  • Eine Funktion von Opera ist super: Man kann Seiten, die so breit sind, dass man rechts nichts mehr davon sieht zoomen. Toll.

Für das obige Bild habe ich beide Browser mit den selben Tabs offen, arbeite aber schon einige Zeit an einem Textverarbeitungsprogramm. Man sieht, wie der Firefox ordentlich Speicher verbraucht. Auch den Speicher zu begrenzen, wie es auf einigen Seiten beschrieben wird, brachte keinen Erfolg.

Wenn mir noch was ein-/auffällt, kann man’s hier erfahren…

18. Dezember 2008 von Max

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

4 Beiträge zu “Browser-Vergleich: Mozilla Firefox vs. Opera”

  1. Webbrowser - Die Speicherfresser | Rankdoctor - Suchmaschinenoptimierung in der Medizin schreibt am 23. Mai 2009 um 06:20:

    […] liefert nach einigen Tests wie bei Max deutlich bessere Ergebnisse als Firefox. Auch liefert Opera in Bezug auf die Usability einige […]

  2. xFight schreibt am 09. Juli 2009 um 20:44:

    Unter Opera kannst du unter Einstellungen den RAM beschränken 😉
    Ich habe keine Begrenzung eingestellt, da ich 8gb RAM habe und übern RAM arbeiten doch deutlich schneller geht.
    Was die Geschwindigkeit angeht muss ich dir Recht geben. Die Opera 10 Beta ist um einiges schneller als FF!

    Viele Grüße,
    xFight

  3. Christian schreibt am 11. Juli 2009 um 00:49:

    8GB Ram? Dafür braucht’s aber schon 64 Bit, womit alle Programme prinzipiell schon etwas speicherhungriger werden.
    Aber ich habe festgestellt, dass Browser unglaublich an Geschwindigkeit zulegen, wenn man sich nur alle 3 Jahre einen Mittelklasserechner kauft. plötzlich läuft dann alles ganz flüssig. 😉

  4. wanrod schreibt am 31. Dezember 2009 um 02:02:

    Ich habe 4GB Arbeitsspeicher und kann beim neuen Firefox zu Opera fast keinen Unterschied mehr feststellen was die Startfrequenz betrifft.Mozilla gefällt mir deshalb besser weil ich hier mehr plugins nutzen kann.Ich nutze Quicktimealternative,Realplayeralternative um Ram zu sparen und kann sämtliche Medien im Browser abspielen auch Divx und aac.

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