Das erste Modellauto ist umlackiert: Der Ford Mondeo

Wie schon berichtet, sollten die Modellfahrzeuge einen anderen Anstrich bekommen. Als erster Wagen ist der Ford Mondeo in die Werkstatt gekommen.

Natürlich musste erstmal die alte Farbe runter. Dazu wurde das Metallgehäuse vom Rest getrennt und in ein Glas mit Verdünnung gesperrt worden. Nach einiger Zeit war dann der Body nackig. Klar war, dass Details feiner herausgearbeitet werden sollen: Spiegel, Türgriffe, Nummernschilder usw. Doch zuvor ein Bild vom ursprünglichen Zustand des Modellautos:

Der Ursprungszustand

Der Ursprungszustand

Der Wagen wurde erstmal zerlegt und musste sich einer Kontrolle der einzelnen Komponenten unterziehen. Dabei kam zum Vorschein, dass die Scheiben im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen total zerkratzt und matt waren. Da ich wusste, ich kriege sie nie wieder völlig durchsichtig, hab ich mir eine farbliche Bearbeitung des Innenraums erpart.

Zerlegen und Inspizieren der einzelnen Teile

Die Metallkarosserie kam in ein Glas mit Verdünnung, damit die ganze Farbe abgeht. Nach ein paar Stunden war es auch soweit.

Nackig machen der Karosserie

Während die Karosserie in der Verdünnung badet, habe ich mir die Scheiben angesehen. Ich hörte mal von dem Trick, dass man Displays von Funktelefonen mit Zahnpasta wieder blank bekommt und probierte es auch gleich mal aus. Doch zuvor habe ich noch ein Foto vom Glaskörper gemacht, weil ich sehen wollte, wie sehr sich die Behandlung bemerkbar macht. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Scheiben noch unbehandelt: total matt

Mit einem Trick blank: die Scheiben

Eigentlich müssen Metallgehäuse grundiert werden, damit die Farbe besser hält, aber dazu hatte ich keine Lust. Somit wurde die silberne Farbe direkt aufgetragen.

Nach dem ersten Spritzvorgang

Da ja Metallic-Lacke nicht sonderlich glänzen, habe ich gleich noch eine Schicht Klarlack hinterher gesprüht.

Der Klarlack frisch aufgetragen

Nach ausreichendem Trocknen der Farbe habe ich mit verschiedenen Techniken weitergearbeitet. Zum einen habe ich die Plastikabdeckung vor der Windschutzscheibe mit Pinsel und schwarzer Mattfarbe imitiert. Die Zierleisten habe ich mit einem wasserfesten Stift gezeichnet, denn mit dem Pinsel ist das schwierig. Die Ritzen bekommen eine gewisse Tiefenwirkung, in dem man sie wie bei der Lokomotive mit verdünnter Farbe behandelt. Diese verteilt sich vom Pinsel aus wie von selbst in den Vertiefungen. So geschehen auch am Kühlergrill, an dem die Vertiefungen deutlich die silberne Farbe zeigen.

Die Karosserie beim Herausarbeiten der Details

Details von hinten

Die Stellen, wo der Pinsel die Karosserie berührt hat, sieht man nach dem Trocknen der Farbe noch. Sie müssen wegpoliert werden. Dann kann das Fahrzeug wieder zusammengebaut werden.

Fertig: Sogar die Scheibenwischer sieht man nun

Auch die kleinen Ford-Zeichen wurden hervorgehoben

Enorm hilfreich sind Bilder, die den Ford Mondeo in echt zeigen. Dazu kann man die Online-Autobörsen nehmen oder die Bildersuche von Suchmaschinen, wo ich hier für dieses Fahrzeug etwas fand.

10. Februar 2009 von Max

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

Ein Beitrag zu “Das erste Modellauto ist umlackiert: Der Ford Mondeo”

  1. Die Technikfreunde » Das Modellauto des Skoda S100 hat endlich seine neue Farbe schreibt am 29. Oktober 2011 um 23:01:

    […] ins Rollen gebracht wurde und deshalb war es Zeit, sich ihm mal wieder zu widmen. Nachdem der Ford Mondeo, der Wartburg 353 Tourist und der VW Jetta umlackiert worden sind, muste der Skoda S100 dran […]

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