Nokia 1650 – fast ohne Schnick-Schnack

So, nun ist es mir auch endlich mal passiert. Ich hab mein Funktelefon verloren. Ausnahmsweise mal die Tasche für das Handy in der Jacke benutzt und schon ist’s passiert. Beim Bäcker hab ich die Jacke auf die Bank gelegt; da muss es rausgerutscht sein. Ach, is‘ doch egal, das interessiert doch keinen.

Ich habe mir einfach ein neues besorgt und gut isses. Meine Vorüberlegungen waren schnell klar definiert: kein Schnick-Schnack, preiswert und ein Radio muss es haben. Da hab ich mir einfach das Nokia 1650 ausgesucht. Dass es letztendlich ein Nokia geworden ist – dazu später mehr.

Von einem Online-Versand kam das neue Handy in diesem kleinen Karton an. Ist da überhaupt alles dabei? Ja.

Die Verpackung: schön bunt

Nach dem Öffnen der kleinen Verpackungseinheit war dann doch alles dabei. Es war einfach nur gut verstaut.

Alles vorhanden: der Inhalt

Dann hab ich das ganze Zeug unter die Lupe genommen. Machte einen Nokia-typischen Qualitätseindruck: solide. Ich freute mich schon auf ein Funktelefon, dessen Akku mal so richtig lange hält. Nokia verspricht 420h StandBy-Zeit. Das sind ja 17 einhalb Tage!

Nokia 1650: nettes Gerät ohne Allüren

Die Tasten sind etwas gewöhnungsbedürftig, denn sie sind nicht gerade, aber da ich kein Turbo-SMS-Tipper bin, ist mir das egal.

Von hinten: keine Kamera, die keine guten Bilder macht

Das Handy verfügt über die gewohnten Nokia-Menüs auf der Bedienoberfläche. Dort kann man sich irgendein polyphonen Klingelton einstellen, der bereits abgespeichert ist. Ob man da jetzt noch was raufspielen kann, hab ich noch nicht ausprobiert, aber das wär auch schon wieder Schnick-Schnack.

Auch bunt: das Display

Ein praktisches Detail war wieder mit an Bord, welches ich schon von meinem verlorengegangenen Funktelefon kannte: die Taschenlampe. Wenn man durch lange Kellergänge muss und das sch*** Licht in dem dunklen Verlies mal wieder im Eimer ist, dann freut man sich über diesen Gimmick. Sonst hätte auch das Grillen im Park ausfallen müssen.

Schon mal benutzt: Leuchte für den Keller mit Licht kaputt

Ein Feature musste das neue Funkgerät aber haben: ein Radio. Mein mp3-Player hat keins und wenn man doch mal unterwegs ist, dann ist Radio hören eine feine Sache, wenn man keine Lust hat zum 430millionsten Mal dieselben Lieder vom mp3-Spieler zu genießen. Leider sind die mitgelieferten Kopfhörer in der höchsten Stufe dermaßen leise, dass ich denke, das Radioprogramm wird in einer vollen U Bahn nicht mehr wahrzunehmen sein. Andere Kopfhörer kann man nicht nehmen, da Nokia einen Klinkenstecker mit anderer Belegung benutzt und keine mitgelieferte Adaptermöglichkeit besteht. Sicher will Nokia nur unser Gehör schonen und natürlich die Akkulaufzeit bei eingeschaltetem Radio erhöhen. Schade ist auch, dass das Radio nur mit eingestecktem Kopfhörerkabel zu betreiben ist. Das ist eigentlich OK, da es aber einen Lautsprecher gibt, könnte man ja auch ohne Kopfhörer hören. Technischer Hintergrund ist sicherlich, dass das Kabel die Antenne für das Radio ist, was dem Bauvolumen des Funktelefons zu Gute kommt. Man darf übrigens nicht erwarten, dass der eingebaute Lautsprecher Radio in HiFi-Qualität in die Umgebung absondert.

Für mich wichtig: Radio

Nun kommen wir zum oben angesprochenen Grund, warum es ein Nokia-Handy sein sollte.

Ich besitze bereits ein wenig Zubehör und wollte es einfach weiterbenutzen. Schon beim Auspacken fiel mir auf, dass ich den Akku im Auto nicht aufladen kann, denn der Stecker ist viel zu groß, bzw. das Loch im Funktelefon viel zu klein. Naja, da kann man sicher was löten 😉 .

Außerdem wollte ich im Auto mein vorhandenes Freisprecheinrichtungskabel verwenden. Auf den ersten Blick passte auch der Stecker, aber als ich dann im Auto die Sache klarmachen wollte, zeigt mir das Gerät nur unten stehenden Text. Interessanterweise nimmt das Telefon das Kabel manchmal doch an. Dann erscheint oben rechts im Display auch das kleine Kopfhörer-Symbol und er meckert trotzdem. Da wie gesagt das Radio nur mit eingestecktem Kabel funktioniert, kann man wenigstens mit dem eingebauten Lautsprecher Radio hören, wenn das mitgelieferte Kabel grad nicht zur Hand ist.

Von wegen: den alten Kram weiterbenutzen

Also, wenn man mehrmals versucht, das Kabel für die Freisprecheinrichtung vorsichtig einzustöpseln, dann erkennt das Nokia-Telefon doch etwas und man kann die Radio-Funktion nutzen. Übrigens kann das Radio über eine Schnellwahltaste aufgerufen werden (lange * drücken).

In den ersten Tagen bin ich von diesem Produkt überzeugt worden und ich hoffe, das hält an. Weitere Einzelheiten können hier gerne ausgetauscht werden.

16. März 2009 von Linus

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

4 Beiträge zu “Nokia 1650 – fast ohne Schnick-Schnack”

  1. Christian schreibt am 18. März 2009 um 08:56:

    Bist Du sicher, dass da keine anderen Kopfhörer ran passen? Das iPhone hat auch einen dreipoligen Klinkenstecker mit Sonderfunktionen. Trotzdem kann ich meine guten Sennheiser problemlos damit benutzen.

  2. Linus schreibt am 18. März 2009 um 09:39:

    Ja, bin ich. Denn das Nokia hat eine 2,5mm Klinkenbuchse und der Kopfhörer einen 3,5mm Klinkenstecker 🙁

  3. Braunibaer163 schreibt am 13. September 2010 um 14:36:

    hallo,wer weiss ob man beim Nokia 1650 beim telefonieren den lautsprecher einschalten kann.
    wenn ja bitte genau erklären

  4. Linus schreibt am 14. September 2010 um 19:16:

    Ich:
    Nach dem Wählen ertönt irgendwann das Tuten im Hörer. Danach kann man den Lautsprecher einschalten: Mit dem Knopf auf dem letzten Bild unten rechts.
    Ist das genau genug?

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