Bilder von den Berliner Motorrad Tagen (BMT) 2009

Auch im Jahr 2009 öffneten wieder die Berliner Motorrad Tage Ende März ihre Pforten. Zu sehen waren diverse Modelle einiger Hersteller, welche hier kurz gezeigt werden sollen. Dazu gehören die japanischen Hersteller Yamaha, Kawasaki und Suzuki ebenso wie die europäischen KTM, Triumph, Moto Guzzi, Ducati, Moto Morini und Bimota. Technikfreund Andre, von dem auch diese Bilder sind, wird sich in einem separaten Artikel mit einem Motorrad von Suzuki beschäftigen: das neue Modell Suzuki Gladius wird also genauer unter die Lupe genommen und zusätzlich dann noch die Yamaha XJ6. Jedoch werden zuvor trotzdem schon mal Bilder dieser beiden Maschinen zu sehen sein, beginnend mit der Suzuki Gladius.

Suzuki 650 Gladius

Vom Nachfolger der Suzuki SV650 war am Suzuki-Stand auch noch ein Modell zu sehen, welche die Teile aus dem Zubehör-Programm zur Aufwertung der Gladius zeigt. Am auffälligsten ist wohl der Auspuff im MotoGP-Look.

Suzuki-Zubehör an der Gladius

Suzuki hatte aber auch die neue GSX-R1000 dabei. Diese dürfte vom Design-Standpunkt für Diskussionen sorgen, sicherlich auch wegen ihrer Endtöpfe.

Suzuki GSX-R1000

Obligatorisch bei den japanischen Motorrädern ist mittlerweile der voluminöse Schalldämpfer unter dem Motor, der kurzerhand den Spitznamen Brotkasten erhielt.

Brotkasten als Schalldämpfer an der GSX-R100

Seit einigen Tagen schon unterwegs ist die Suzuki B-King. Sie war mit ihren monster-mäßigen Auspuffen am Heck ebenfalls an diesem Wochenende am Stand von Suzuki zu sehen.

Suzuki B-King

Für Chopper-Freunde fanden sich bei Suzuki auch diverse Fahrzeuge, wie die Intruder C1800RT.

Suzuki Intruder C1800RT

Kawasaki hatte das überarbeitete Einsteigermodell ER6n dabei. Es glänzt durch schnittigeres Design und diverse Änderungen von Details.

Kawasaki ER6n

Am Stand von Yamaha konnte die neue XJ6 und dessen halbverkleidetes Schwestermodell XJ6 Diversion bestaunt werden. Beide Versionen sind mit ABS zu haben. Im direkten Vergleich von Suzuki Gladius und Yamaha XJ6 macht die Yamaha auf den ersten Blick eine bessere Figur, doch dazu wie gesagt mit vielen Fotos später mehr.

Yamaha XJ6 Diversion

Yamaha XJ6

Ein böses Tier erwacht ebenso diese Saison: die neue Vmax. Das alte Muscle-Bike wurde von Yamaha gründlich renoviert und die beiden angedeuteten Ansaugschnorchel tun so, als wenn sie auch kleine Kinder wegsaugen würden.

Yamaha Vmax

Große Schnorchel an der Vmax

In bekannter Anordnung sind die Instrumente angebracht, wobei an zentraler Stelle der Drehzahlmesser emporragt, zu dem sich nun ein moderner Schaltblitz gesellt hat.

Bekanntes Cockpit der Vmax

Des weiteren haben die Yamaha-Techniker der Vmax einen ordentlichen Macho-Auspuff speniert, der seine Abgase nicht mehr wie beim Ursprungsmodell durch zwei, sondern durch vier Öffnungen entlässt.

Endschalldämpfer der Vmax

Auch an dieser Maschine ist der oben erwähnte Brotkasten zu finden.

Nicht allein: Brotkasten auch an der Vmax

Das Herzstück des Bikes ist natürlich der Motor. Aus den fast 1700ccm des V4-Aggregats kommen immerhin 200PS heraus, was auch nötig ist, denn das Teil wiegt satte 310 Kilogramm.

Das Tier: der Motor

Ein weiteres Yamaha-Highlight dürfte die R1 sein.

Yamaha YZF R1

Radial verschraubte 6Kolben-Bremszangen sorgen für die Negativ-Beschleunigung, wenn man mit den 182Ps des Kraftpaketes doch wieder etwas unvorsichtig war.

Monstermäßige Bremsen an der R1

Immerhin hat dieses Motorrad keinen hässlichen Brotkasten unter dem Motor, sondern ist entgegen dem Trend seinen Under-Seat-Pipes als Auspufflösung treu geblieben. Auch der Kennzeichenhalter ist im Vergleich zu anderen Maschinen dieser Messe elegant.

Das Heck mit den Schalldämpfern an der R1

Interessant ist, dass an so einer hochwertigen Sportmaschine so ein einfacher, nicht einstellbarer Billig-Kupplungshebel verbaut ist.

Billige Kupplungsarmatur

Für die Dreckspatzen unter den Motorradfreunden hat Yamaha mit der XT660Z eine neue Enduro aufgelegt. Sie tritt das Erbe der legendären Ténéré-Maschinen an und heißt auch wieder so.

Yamaha XT660Z

Kommen wir nun zu den europäischen Marken.

Triumph hat eine neue 675er Daytona draußen. Mit ihren drei Zylindern wird sie wieder für einen Ohrenschmaus und Angst in der Supersportklasse sorgen.

Triumph Daytona 675

Schon der Blick macht eine Gänsehaut.

Böser Blick der Triumph Daytona 675

Das Cockpit ist ein Hingucker und macht mit seinen durchbrochenen Gablebrücken für einen luftigen Eindruck.

Luftiges Cockpit der Daytona

Außerdem konnte die 1050er Tiger bestaunt werden. Ursprünglich als Reiseenduro konzipiert, ist sie heute eine Mischung aus Straßensportler Super Moto-Tourer.

Triumph Tiger 1050

Die Gabel der Maschine zeigt keinerlei Verwandschaft mehr mit einer Enduro. Die Bremszangen sind natürlich radial verschraubt.

Gabel und Bremseinheit der Tiger

Ein aufgeräumtes Cockpit sorgt für die nötigen Informationen.

Schöne Anzeigeinstrumente an der Tiger

Ein weiteres Modell von Triumph bemüht sich um Aufmerksamkeit. Es handelt sich um die beliebte Speed Triple.

Triumph Speed Triple

Moto Guzzi war mit einigen Maschinen im klassischen Stil vertreten.

Moto Guzzi V7 Café Classic

Echte Hingucker waren die Bikes von Bimota. An den einzelnen Teilen der DB7 konnte man sich kaum sattsehen. Dieses Design war ebenfalls sagenhaft.

Bimota DB7

Einfach ein Traum diese gefrästen Gabelbrücken.

Cockpit der DB7

Maschinenbau in Perfektion stellte auch die Schwinge und dessen Anlenkung dar. Ausgeführt, ebenso wie der Rahmen, wurde sie in Verbundbauweise.

Federbein an der DB7

Eine neue Bimota Tesi konnte man ebenfalls in Augenschein nehmen.

Bimota Tesi 3D

Die Achsschenkellenkung dieses Fahrzeuges erfordert einen besonderen Rahmen, der die Form eines Omegas hat. Dieser ist aus Aluminium aus dem Vollen gefräst.

Rahmen der Tesi

Als Naked-Bike kommt die Delirio mit einem Ducati-Motor, welches auch mit italienischem Chic glänzt.

Bimota Delirio

Die alte Marke Moto Morini, die in den letzten Jahren mit neuen Modellen wiederbelebt wurde, hat nun eine Reiseenduro namens Granpasso 1200 im Programm. Der Zweizylinder-V-Motor bringt 117Ps heraus.

Moto Morini Granpasso 1200

Des weiteren kann man eine Maschine im Dirt Track-Style bekommen. Der Scrambler hat ebenso den 1200ccm-Motor und er leistet hier 116PS.

Moto Morini Scrambler

Bekannt ist von Ducati bereits die Hyper Motard. Ihr knapp 1100ccm-Zweiventil-Motor leistet 90PS. Dabei wiegt das Motorrad 177 Kilogramm.

Ducati Hyper Motard

Ein weiteres Modell von Ducati ist die Neuauflage der Monster, eines der bestaussehenden Naked Bikes.

Ducati Monster

Das Motorrad, das den hässlichen Brotkasten salonfähig machte ist die RC8 R von KTM. Sie ist weiterentwickelt worden und hat knapp 1200ccm. Als 1190 RC8 R ist das Superbike schon für die Rennstrecke vorbereitet. Der Motor leistet nun 170PS.

KTM 1190 RC8R

Anzumerken ist noch, dass es zwar schon vor der RC8 Motorräder mit Under-Engine-Auspuffen gab, aber die eigentlich nicht so toll aussahen…

01. April 2009 von Linus

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

Ein Beitrag zu “Bilder von den Berliner Motorrad Tagen (BMT) 2009”

  1. Vergleich: Suzuki Gladius vs. Yamaha XJ6 (Diversion) : Technikfreun.de schreibt am 16. Mai 2009 um 22:42:

    […] von Suzuki und Yamaha im Mittelklassebereich näher vorstellen und vergleichen. Sie sind auf den Berliner Motorrad Tagen 2009 vertreten gewesen und daher konnte man sie wunderbar unter die Lupe […]

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