Aus einer Hufraspel ein Bowiemesser im Tanto-Stil machen (2. Teil)

Im ersten Teil wurden die ersten Schritte zu meinem Messer gezeigt. Es kam aber immer wieder zu Änderungen. Meist um irgend welche Fehler zu beseitigen. Die Fehlschärfe (der stumpfe Teil zwischen Schneide und Griff) wurde immer kürzer, weil ich mehrere Male mit der Flex oder der Feile abrutschte und die Schrammen weg schleifen musste.  Auch das Griffende wurde kürzer, da ich die Form des Endes der schrägen Parierstange anpassen wollte.

Nach vielen Versuchen, doppeltem und dreifachem Wiederholen der Arbeitsschritte (Grobschliff bis zur Politur) aus Unerfahrenheit in der Metallbearbeitung, war endlich die Klinge zu meiner vollsten Zufriedenheit fertig.

Die fast letzte Form vor der Vollendung des Messers

Und schon wieder kam mir eine Idee, das Design des Messers zu optimieren: Nachdem ich eine improvisierte Parierstange an das Messer gehalten habe, fiel mir auf, dass der Bereich der Fehlschärfe etwas zu klobig aussah. Also schnitt ich mit der Flex eine 10 x 5 mm Aussparung mit Radius in die Klinge und Fehlschärfe.

Hier ist die Fehlschärfe noch gerade

Das Resultat könnt Ihr im letzten Teil sehen.

10. Dezember 2009 von Marco

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

Ein Beitrag zu “Aus einer Hufraspel ein Bowiemesser im Tanto-Stil machen (2. Teil)”

  1. Aus einer Hufraspel ein Bowiemesser im Tanto-Stil machen (3. Teil) : Technikfreun.de schreibt am 30. März 2010 um 22:28:

    […] dem ersten und zweiten Teil nun der dritte mit der Endmontage: Die Parierstange wurde aus Messing gefertigt. Ich entschloß […]

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