Reparatur eines MGF Rover Motors – K-Engine rebuilt (Teil 2)

Nun zum versprochenen zweiten Teil der Reperatur des MGF Motors. Der Motorblock ist soweit fertig und wir wenden uns dem Zylinderkopf.

Hierzu sollten erstmal die Nockenwellen entfernt werden und alle Hydros herausgenommen werden.

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Noch kompletter Kopf

Danach kann man mit dem Entfernen der Ventile starten. Hierzu kaufte ich mir einen Ventilfederspanner. Sicher kann man sich diesen auch selbst bauen, aber das stand in keiner Relation zum Preis.

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Montierter Federspanner

im den nächsten zwei Bildern sieht man, wie der Ventilfederspanner angesetzt wird

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Ansetzen des Federspanners

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Ansetzen des Federspanners

Mit einem kleinen Magneten oder einem magnetischen Schraubendreher kann man nun die zwei Haltekeile herrausnhemen und den Federspanner wieder entspannen.

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Lose Ventilfeder

Wenn man die Feder und das Ventil entfernt hat, kann man die Ventilschaftdichtung tauschen, hierzu ist eine Spezialzange vom Vorteil. Ohne diese wäre es sicher eine Quälerei…

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Ventilschaftdichtung entfernen

Nun kommt ein langweiliger Arbeitsteil, denn Ventile einschleifen macht echt keinen Spaß, war in meinem Fall aber dringend nötig. Zum Testen habe ich Bremsenreiniger In die Kanäle gesprüht und dieser lief duch die geschlossenen Ventile einfach durch, das ist ja nicht der Sinn der Sache.

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Die Ventile einfach nach und nach herauszeiehen

Ein Blick auf den Ventilsitz. Schon an den Ablagerungen erkennt man, dass dieses Ventil nicht mehr dicht hält…

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Ventilsitz Draufsicht

Zum Einschleifen habe ich mir ein Ventilschleifset gekauft, in diesem waren zwei verschiedene Schleifpasten und ein Ventilhalter dabei. Laut Anleitung soll man erst das grobe und dann das feine Schleifmittel verwenden. Jedoch macht das grobe so tiefe Kratzer, dass es ewig dauerte diese wieder mit dem Feinen raus zu bekommen. Aus diesem Grund verwendete ich ab dem zweiten Ventil nur noch die feine und machte lieber mehrere Durchgänge.

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Aufgetragenen Schleifpaste auf dem Ventil

Jetzt muss jedes Ventil so lange gedreht werden, bis kein Kratzen mehr zu hören ist. Dann den Sitz begutachten, er sollte glatt und glänzend sein, dann kan man aufhören und alles wieder zusammenbauen.

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Ventilhalter mit Saugnapf

Wenn die Ventile wieder montiert sind, kann man nochmals einen Bremsenreinigertest machen um sich von seiner getanen Arbeit zu überzeugen. Bei mir war danach alles dicht und der Kopf sollte wieder so aussehen:

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alle Ventile sind wieder an ihrem Platz

Jetzt gehts ganz schnell, wenn die Dichtfläschen gesäubert wurden kann man mit der Zylinderkopfdichtung weitermachen.

Ich kaufte die “neu” entwickelte Land Rover Dichtung. Diese mehrlagige Metalldichtung ersetzt die anfällige MG Dichtung.

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aufgelegte Dichtung

Natürlich habe ich die Hoffnung, das diese Dichtung nun länger hält, hier nochmal eine Nahansicht:

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Viele Lagen Metall

Bei der Montage natürlich neue Dehnschrauben verwenden. Warum neue, ja da gibt es immer wieder Diskussionen. Fakt ist: sie sind zu billig um einen Schaden zu Riskieren, würde ich ganz einfach sagen! Laut Rover Anleitung kann man wohl auch alte nehmen, wenn sie nur einen gewisse Länge haben, also noch nicht so weit gedehnt sind, dieser Längenwert habe ich aber gerade nicht zur Hand und ich halte es eh für sehr riskant…

Angezogen werden die Schrauben mit dem auf der Dichung angegebenen Drehmoment und Reinfolge!

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Wieder montierter Kopf

Nochmal eine Nahansicht der Dichtung:

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Hält hoffentlich ewig

Was auch gewechselt werden sollte sind die Wellendichtringe der Nockenwelle, hier unbedingt auf die Laufrichtung achten. Rover kam zwar auf die Idee verschiedene Farben zu verwenden, jedoch hatten meine genau auf die andere Seite gehört, also Farben wurden vertauscht. Dies merkte ich erst nach der ersten Probefahrt, was sehr viel Abreit am eingebauten Motor bedeutete.

Auf jeden Fall muss nun nurnoch der Zahnriemen und alles dazugehörige montiert werden.

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Fast fertiger Motor

Jetzt sind wir so langsam am Ende, der Motor ist nun Komplett und ist bereit zum Einbau in den MGF

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Erledigt! Der Motor ist bereit

Nun viel Spaß beim Einbauen!

Und nochwas: Dies ist nur eine Dokumentation und keine Anleitung! Ich hafte für keine Schäden die Entstehen! Jeder muss selbst wissen, was er macht!

19. März 2010 von Christian-Sebastian

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

4 Beiträge zu “Reparatur eines MGF Rover Motors – K-Engine rebuilt (Teil 2)”

  1. adriano schreibt am 05. Juni 2010 um 15:10:

    hallo
    ich habe den ot verloren
    wie stellst du den ein
    welcher kolben muss oben sein
    wofür ist die bezeichnung tdc unten an der riemenscheibe
    wo müssen die nocken stehen und egal wo die bolzen in den nocken sind ??

    wenn ich unten die riemenscheibe auf der makierung stellen ist kein kolben oben
    kolben sind oben bei der makierung tdc in etwa ist aber doch nicht richtig so oder??

  2. David Schoon schreibt am 26. Juni 2010 um 18:30:

    Hallo..

    Eine frage und zwar wo müssen die kleinen stifte an den Nockenwellen stehn um die richtigen Steuerzeiten einstellen zu können??

    Die Nockenwellenräder haben ja leider längslöcher..
    Markierungen sind ja vorhanden nur kann ich die Nockenwellen drehen wie ich will trotzdem kann ich die Nockenwellenräder auf markierung setzen..

    Wie muss die Linke Nockenwelle stehen bzw der stift? und die Rechte Nockenwelle bzw. der stift ??? Dann kann ich die Nockenwellenräder wieder auf die markierten stellen drauf setzen..

    Oder ruf mich bitte an unter 01711839895

    mfg

  3. Evli schreibt am 12. Dezember 2010 um 21:11:

    Wie wechselt man den Anlasser ?
    genau gesagt wo und wie ?

    Danke im Voraus

  4. Christian-Sebastian schreibt am 12. Dezember 2010 um 21:47:

    Anlasser, ganz einfach:

    Heckklappe auf, Gitter ab und dann mittig unten ist er doch schon. Stecker abziehen, Plusleitung abschrauben und dann die zwei Halteschrauben lösen. ganz einfach, einfach mal reinschauen…

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