Zylinderkopfdichtung beim Opel Vectra / Signum Z30DT 3.0cdti selber wechseln

Ich zeige euch hier eine kleine Dokumentation meines Zylinderkopfdichtungswechsels am Opel Signum 3.0 cdti. Fehlerbild war bei mir der Verlust des Kühlwassers innerhalb der ersten 3 Kilometer über den Überdruckdeckel des Ausgleichsbehälters. Gefahren ist er noch sehr gut, setzte jedoch ein Fehlercode im Steuergerät wegen Überhitzung des Motors.

Dies wird wie immer keine Punkt für Punkt Anleitung, sondern ein grober Überblick! Etwas Erfahrung muss jeder mitbringen um den Wechsel selbst hinzubekommen!

Benötigte Teile:

  • Zylinderkopfdichtung rechts / links (kfzteile24.de jeweils 65,99 Euro)
  • Nockenwellengehäusedichtung 2x (genuine parts jeweils 19,98 Euro Nr.: 5638818)
  • Ventildeckeldichtung 2x (kfzteile24.de jeweils 31,99 Euro)
  • Zylinderkopfschraubensatz (genuine parts 8x 3,83 Euro + 8x 3,69 Euro Nr.: 5607983 und  5607982)
  • Ansaugkrümmerdichtung (genuine parts jeweils 10,97 Euro Nr.:5850479)
  • Ansaugdichtung oben (genuine parts jeweils 1,86 Euro Nr.: 5850480)
  • und dann etwas Kleinkram (Dichtungen von Wasserrohren und O-Ringe): Nr: 650463, 860862, 5860534, 1337992, 6336905, 6336906 wie man die einzelnen Dichtungen nennt, weiß ich leider nicht.

Folgendes habe ich gleich mitgewechselt:

  • Keilrippenriemen (kfzteile24.de 8,49 Euro) nicht zu empfehlen!!! Er ist zu lang und spannt sich nicht richtig was ein unglaubliches Quietschen erzeugte.
  • Thermostat (kfzteile24.de 16,99 Euro)
  • Glühkerzen Beru (kfzteile24.de jeweils 23,99 Euro)
  • Luftfilter (kfzteile24.de 10,99 Euro)
  • Innenraumfilter (kfzteile24.de 20,99 Euro)
  • Dieselfilter
  • Zahnriemen
  • Frostschutzmittel
  • Motoröl und Ölfilter

Benötigtes Werkzeug:

  • Ratschekasten 1/2 und 1/4 mit Verlängerungen und Gelenken
  • Drehmomentschlüssel
  • Torxsatz
  • Vielzahnnüsse
  • Schlüsselsatz
  • verschiedene Zangen
  • verschiedene Schraubendreher
  • Fett

Gestartet wurde mit der Demontage der Motorraumabdeckung oben und unten. Die Obere ist nur gesteckt und die Untere ist durch eine Vielzahl kleiner Torxschrauben verschraubt. Des weiteren kann zu Beginn die Batterie samt Kasten und Aufnahme entfernt werden. Darauf achten, dass der Kofferraum ab dann nicht mehr auf geht!

Anfang: Motor noch komplett aber ohne Abdeckung

Anfang: Motor noch komplett aber ohne Abdeckung

Danach wird der Luftfilterkasten samt Steuergerät entfernt, sowie alle Ladeluftschläuche an die man ran kommt. Jetzt alle Stecker ziehen und den Kabelbaum etwas zur Seite legen, damit man die Ansaugbrücke entfernen kann. Ich habe alle Schrauben und Muttern zur einfachereren Montage direkt wieder eingeschraubt, wie man z.B. auf der Turboladerbrücke sehen kann. Das AGR-Ventil bleibt beim Entfernen der Ansaugbrücke an dieser verschraubt und wird nur nach dem Metallrohr vom Abgaskühler getrennt.

Demontierte Ansaugbrücke

Demontierte Ansaugbrücke

Ich merkte relativ schnell, dass mir die Stoßstangenverkleidung im Weg ist, deshalb habe ich sie ebenfals demontiert (3 Schrauben im Radkasten, 4 auf dem Schlossträger und 4 Spreiznieten an der Unterseite, welche ich zur Demontage zerstören musste). Anschließend wurde der Stoßstangenträger entfernt um den Zugang zum Kühlerpaket zu gewährleisten. Das Kühlerpaket wird von zwei Haltern am Subframe gehalten. Diese habe ich entfert, um den Ladeluft- und Wasserkühler ausbauen zu können. Den Klimakühler habe ich mit Kabelbindern befestigt, damit keine Klimaleitung beschädigt wird. Bei mir ist zusätzlich ein Getriebeölkühler verbaut, welchen ich ebenfals gegen Herunterfallen sicherte.

Demontierte Stoßstange, Wasserkühler, Ladeluftkühler,...

Demontierte Stoßstange, Wasserkühler, Ladeluftkühler,...

Wie man sieht ist jetzt etwas Platz zum arbeiten zwischen Motorblock und Kühler und man kommt wunderbar ans Thermostat!

Ölkühler und Klimakühler hängen noch, aber endlich mehr Platz

Ölkühler und Klimakühler hängen noch, aber endlich mehr Platz

Als Nächstes wurde der Turbo demontiert, was sich als etwas schwierig heraus stellte. Ich habe die Abgaskrümmer an den Köpfen belassen und das Rohr zum Turbo jeweils am Krümmer abgeschraubt. Dazu war es nötig, die Hitzeschutzbleche zu entfernen. Um das hintere Blech zu demontieren, musste ich den Kat lösen und erst das Katschutzblech entfernen. Danach konnte das Krümmerblech entfernt werden, was nun die Schrauben des Rohrbogens frei gibt. Abschließend wurden die Krümmerbefestigungen gelöst und die Versorgungsschläuche entfernt.

Beim Entfernen der Einspritzleitungen muss sehr sauber gearbeitet werden, damit kein Dreck hineinfällt. Ich habe die Einspritzdüsen mit kleinen Kunststoffkappen verschlossen, bevor ich die Gummiumrandungen aus dem Ventildeckel löste.

Turbo, Unterdruckpumpe und Batteriekasten entfernt

Turbo, Unterdruckpumpe und Batteriekasten entfernt

Der Zahnriemen konnte nach dem Spannen der Spannrolle und dem Arretieren der jeweiligen einfach herruntergenommen werden.

Demontierter Zahnriemen

Demontierter Zahnriemen

Nun ging es weiter mit der Demontage der Einspritzdüsen sowie der Dieselleitungen. Die Bauteile so aufbewahren, dass die Position erkennbar ist – also jede Düse muss beim Einbauen wieder an ihren alten Platz!

Ventildeckel abgenommen, Blick auf die Einspritzdüsen und Nockenwellen

Ventildeckel abgenommen, Blick auf die Einspritzdüsen und Nockenwellen

Auch die Leitungen zum Benzinfilter sowie Rücklaufleitungen werden abgezogen. Entweder markieren, an welcher Position welcher Schlauch saß, gut merken oder ein Bild machen! Nun können die Leitungen zur Dieselpumpe entfernt werden, damit man das obere Nockenwellengehäuse und die Drallklappen entfernen kann.

Kraftstoffanschluss, Markierungen helfen bei der Montage

Kraftstoffanschluss, Markierungen helfen bei der Montage

Sehr vorsichtig die 3 Innensechskantschrauben pro Gehäuse lösen. Einen Kopf davon habe ich rund gedreht, was aber mit einer Vielzahnnuss zum Glück noch zu retten war. Ist das Nockenwellengehäuse ab, sieht das ganze dann so aus:

Nockenwellengehäuse demontiert

Nockenwellengehäuse demontiert

Die Köpfe sind nun ja ganz leicht zu demontieren: einfach die Kopfschrauben lösen, sowie eine Schraube am Zahnriemengehäuse. Schon ist der Blick in die Zylinder frei.

Blick auf den Block und lokalisieren des Defektes

Blick auf den Block und lokalisieren des Defektes

Nach der Demontage sah man in meinem Fall direkt die defekte Kopfdichtungsstelle:

Schadensstelle der Kopfdichtung

Schadensstelle der Kopfdichtung

Jetzt wo man die Kopfdichtung in der Hand hat, kann man die benötigte Stärke sehen. Die Dichtungen haben Kerben an einer Seite, in meinem Fall zwei. Nun konnte ich die neuen Dichtungen bestellen. Aber ACHTUNG: Es können verschiedene Dichtungen für die rechte und linke Bank verbaut sein!

Zylinderkopfdichtungsmarkierungen der Dicke

Zylinderkopfdichtungsmarkierungen der Dicke

Auch wenn ich die Schadstelle gefunden habe, mache ich den hinteren Kopf gleich mit. Wenn man schonmal so weit ist, sollte man sicher gehn dass am Schluss alles ganz ist.

Nockenwellen und Düsen der hinteren Bank

Nockenwellen und Düsen der hinteren Bank

Jetzt da alles zerlegt ist und ich auf die Dichtungen warten muss, geht es ans sauber machen! Der gesamte Ansaugtrakt ist verkrustet. Die Reinigung war sehr mühselig, da ich kein Mittel fand, dass das Russ-Öl-Gemisch auflöste. Tipps in die Richtung würde ich dankend annehmen.

190tkm sind auch an den Drallklappen sichtbar

190tkm sind auch an den Drallklappen sichtbar

Die Dichtfläsche am Block sowie am Kopf müssen natürlich auch gereinigt werden. Dabei kann man gleich nochmal die Laufbuchsen checken. Diese sacken im Vorgängermotor (y30dt/177PS) gerne mal ab. Obwohl mein Motor kochend heiß wurde ist ihm zum Glück nichts passiert. Dies spricht für die Haltbarkeit des überarbeiteten z30dt-Blocks.

So langsam wird der Block wieder sauber

So langsam wird der Block wieder sauber

Hier nochmal ein Blick in den fast leeren Motorraum mit dem stehen gebliebenen Zahnriemenkasten.

Beide Bänke müssen ordentlich gereinigt und vor Schmutz geschützt werden

Beide Bänke müssen ordentlich gereinigt und vor Schmutz geschützt werden

Als ich dann den Kopf so vor mir hatte, beschloss ich gleich noch die Glühkerzen zu wechseln. Denn so einfach wie jetzt, wird es nie wieder gehen.

Vor der Montage auch die Köpfe reinigen und Glühkerzen wechseln

Vor der Montage auch die Köpfe reinigen und Glühkerzen wechseln

Ja und dann einfach wieder alles Zusammenbauen! 🙂 Dabei natürlich das Anzugsmoment der Kopfdichtung beachten – das steht auf der Dichtung, die ihr kauft.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Eindrücke verschaffen und nun viel Spaß beim Reparieren eures Motors!

08. Oktober 2011 von Christian-Sebastian

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

88 Beiträge zu “Zylinderkopfdichtung beim Opel Vectra / Signum Z30DT 3.0cdti selber wechseln”

  1. Christian-Sebastian schreibt am 22. April 2012 um 09:26:

    Hallo Jack,

    wieviel km bist du bis zu deiner Scheibenreinigung gefahren?

    So als Strohalm und zum sichergehn könntest du nochmal schauen ob dein Kühler vorne auch warm wird (Thermostat ganz?) Ab und zu geht ja auch der Ausgleichsbehälterdeckel kaputt, aber ich denke du darfst deinen Motor zerlegen.

    Gruß
    Christian

  2. Jack schreibt am 22. April 2012 um 12:26:

    Hi christian
    Bis zur scheibenreinigung bin ich ca 20 km gefahren, dazu muss ich sagen 15 davon waren Landstr. Und mit vielen Traktoren usw. Bei Auffahrt auf AB war Öl 85C und Wasser 87C dann Vollgas einen Berg hoch und der Rest ist ja bekannt. Deckel hab ich als aller erstes getauscht.
    Beim Kühler hab ich auch ab und zu nach längerer Fahrt geschaut, aber so richtig warm war er auch nicht ich hab das bis jetzt auf die Außentemperatur Und den Fahrtwind geschoben, soll er denn richtig warm werden? Bei wieviel C* soll das termostat auf machen? Ich danke dir
    Grus Jack

  3. Christian-Sebastian schreibt am 25. April 2012 um 15:45:

    Hi,

    das Thermostat mach so bei 85-90 °C auf. Aber da das Kühlwasser ja nicht zu heiß wurde wird es langsam eng mit Alternativen…

    Gruß
    Christian

  4. Jack schreibt am 27. April 2012 um 21:56:

    Hi Christian
    Ja das denke ich mir auch, aber wie du schon sagst man klemmt sich an den strohhalm, ich mach morgen mal das termostat neu ist ja net viel arbeit. Was ich jetzt mal festgestellt habe, er drückt erst raus wenn er volllast hat und etwas über 3 tausend, die wasser temp. ist immer im grünen Bereich. Was mich jetzt wirklich interessieren würde ist der druck die temp. usw (china kracher) aber wo kriege Ich so ein Teil her?
    Grus jack

  5. Andrei schreibt am 08. September 2012 um 16:08:

    Hello dear Christian,
    I hope you can help me because my car makes me a lot of problems… I own an Vectra C Z30DT from 2007 with only 107.000km.
    I have a big problem with my cooling system. The cooling fluid temperature is to high. On the dashbord is 95-96 C and on secret computer is 105-106 C, when I’m driving on highway with 140-150km/h.
    I’ve changed the thermostat (Gates)and the Whater Pump (Hepu P364), and the cooling fluid (HM DexCool) but the problem persist.
    I don’t know what to do…
    After the cooling fluid reach 105C I stop the vechicle and when I open the whater thank all it’s done is FSSSS and nothing at all.
    Please help me if you can. I’m from Romania and here at Opel Service they told me that nothing is wrong… I verify the cooling fans and they start to work at 96 /99/102/105C

  6. Christian-Sebastian schreibt am 09. Oktober 2012 um 22:00:

    Hi Andrei,

    if you have no liquid on the street if your car stands, i think you have a gasket failure too. sorry

  7. Andrei schreibt am 20. November 2012 um 12:21:

    Hello again christian,
    Right now outside are 9-10’c , it’s winter already.
    At this temp the engine works fine no problem with temperature.
    I’m thinking that if there was a problem with gasket the outside temp will not make any diference
    Also i’ve change the oil and use right now dexos2 gm 5w30

  8. gunnzilla schreibt am 21. Januar 2013 um 09:06:

    Hey Christian , das Problem mit dem schlecht anspringen konnte ich behebn, da der Dieselfilter zu war, zwecks kälte. Nur seit einigen Wochen hab ich ein erneutes Problem. Mein Z30DT „klackert“ ! Im Schubbetrieb is nix zu hören und unter Last ist es auch leiser. Nur um Teillastbetrieb beim dahin cruisen Drehzahl 1800 hört man es aum lautesten. Hört sich an als wäre in Hydrostößel im Eimer. Aber der Z30DT hat doch gar keine Hydros oder?? Kein Fehler nix vorhanden. Kann es sein des Evtl. ein Injektor is weil nicht ganz so geschmeidig läuft wie immer, oder liegt des an der Kälte? !

    Vielen Dank schon ma im Voraus..
    Günny

  9. Ben schreibt am 02. Juni 2013 um 11:41:

    Hallo Christian,

    Ich hoffe Du bist noch aktiv.

    Kurze Frage:

    Man liest überall das der Motor raus muss um die hintere
    ZKD zu tauschen.

    Hast Du Ihn dazu auch ausgebaut
    MfG

  10. Christian-Sebastian schreibt am 02. Juni 2013 um 11:58:

    Hallo Ben,

    ich bleibe aktiv, keine Sorge 😉

    Nein der Motor muss nicht raus, ich wüsste auch echt nicht warum, es war noch nicht mal knapp….

    Gruß
    Christian

  11. Ben schreibt am 02. Juni 2013 um 12:18:

    Hey, danke für die schnelle Antwort 🙂

    Bei mir steht die Woche auch ZKD Wechsel an.

    Kann sein, dass ich mich nochmal melde 😉

    Lg
    Ben

  12. Christian-Sebastian schreibt am 02. Juni 2013 um 12:36:

    Dann schonmal vorab viel Spaß! So schlimm ist es nicht…
    Schon die richtigen Kopfdichtungen bestellt? Auf die Dicke achten, da es 3 verschiedene gibt!

    Ich mach mich in den nächsten Wochen an den Wechsel der Hochdruckpumpe, was in etwa genauso schlimm werden sollte 😉

    Gruß
    Christian

  13. Ben schreibt am 02. Juni 2013 um 19:24:

    Willst du die komplette Pumpe wechseln oder nur die ZME?

    Gibt’s gerade in der Bucht für 231€…

    Denk dran das System zu spülen 😉

  14. Sebastian schreibt am 10. November 2013 um 22:45:

    Danke für die Anleitung…
    hab es zwar in ner freien Werkstatt machen lassen, aber auch er hat auf die Anleitung geschaut.
    Bei mir hat es genauso ausgesehen wie bei dir…

  15. Sebastian schreibt am 22. November 2013 um 13:30:

    Hi,
    kannst du mir zufällig sagen, wo du die ganzen Dichtungen und was du dafür bezahlt hast herbekommen hast???
    Mein Auto steht wieder in der Werkstatt, der Teilelieferer hat die falschen Dichtungen geliefert, daher kam das unvermeitliche, die Dichtung wieder zu wechseln

  16. Martin schreibt am 24. November 2013 um 01:27:

    Hy hab auch nen dicken aber nen Y30 DT und möchte Thermosthat und vorne scheiben und klötze wechseln hätte 2Fragen muss man klima kühler entleeren oder genügt es alles zu lösen und aufzuhängen das man dran kommt.So habe schon oft Bremsen instant gesetzt aber so eine ist mir noch nicht begegnet wie bekomme ich denn die Spannfeder heraus,Währe um einige Tips dankbar oder Anleitung

  17. Christian-Sebastian schreibt am 03. Dezember 2013 um 21:32:

    Hallo Martin,

    es langt, wenn du den Klima Kühler löst und den Wasserkühler ausbaust.

    Viel Erfolg beim Wechseln

  18. Christian-Sebastian schreibt am 03. Dezember 2013 um 21:38:

    Hallo Sebastian,

    das ist sehr ärgerlich, dass die Werkstatt so unfähig ist.

    Um zu sehen was für Dichtungen ich verwendet habe, musst du ganz an den Anfang des Artikels gehen. Dort ist eine Liste mit Anbieter und Preis!

  19. Anton Oswald schreibt am 07. Dezember 2013 um 21:39:

    Hallo zusammen!
    Folgendes Problem: z30dt, oberhalb des Klima Kompressors neben dem Wasserflansch befindet sich ein kleines Loch (ca. 3mm) im Block da kommt unter Druck Kühlflüssigkeit raus. Aber! Woher?

    Ist soweit zerlegt das man da gut hinsieht. Kommt definitiv aus dem kleinem Loch.

    Danke schonmal!

  20. Christian-Sebastian schreibt am 08. Dezember 2013 um 11:23:

    Hallo Anton,

    Wenn das Wasser aus dem kleinen Loch über dem Klimakompressor kommt ist es eindeutig die Wasserpumpe. Der Kanal führt zur innenliegenden Wasserpumpe.
    Bei anderen Motoren ist das Loch direkt an den Wasserpumpen und es tropft dann aus der Pumpe.
    Da beim z30 die Wasserpumpe mit dem Stirnradgetriebe angetrieben wird musste der Auslasskanal für Defekte nach draußen verlegt werden.
    Da Die Pumpe im Steuerungskasten liegt ist das wechseln natürlich ein gewisser Aufwand.
    Zahnriemen muss ab und danach der Deckel des Steuerkasten. Dann siehst du sie schon. Auf jeden Fall musst du nach dem Wechseln einen Ölwechsel machen, wenn es gelangt Kühlwasser in die Ölwanne!

    Das Stirnradgetriebe hat Markierungen, damit die Steuerzeiten am Schluss wieder stimmen.

    Ich habe die Pumpe vor ca einem Jahr auch schon gewechselt. Sorgfälltig auf die Steuerzeiten achten und dann geht das schon… Kommt halt auf deine Schraubererfahrung an ob du das selbst machen willst.

    Viel Spaß beim Wechseln und falls noch Fragen auftauchen einfach schreiben.

    Gruß
    Christian

  21. Anton Oswald schreibt am 08. Dezember 2013 um 13:44:

    Vielen dank!
    Den Verdacht hatte ich auch schon, das die Wasserpumpe der Übeltäter ist.
    Dann hab ich jetzt ne Beschäftigung 😉

  22. Sebastian schreibt am 09. Dezember 2013 um 14:45:

    Hallo,
    Christian naja unfähig sage ich nicht mehr.
    Das problem ist, er hat mir einen Motoreninstandsetzer gesprochen und der meinte die können verbaut werden. Das hat sich als falsch ergeben. Gott sei Dank hat der meister sich das schriftlich bestätigen lassen, da er auch die dichtungen von ihm bekommen hat. Nun muss wohl der Instandsetzer für die erneuten einbaukosten gerade stehen. Mir war es von Anfang an klar.
    Naja soll nicht meine sache sein nur Ärgerlich das Auto ist die 5. Woche weg.

  23. kris gülükoglu schreibt am 14. Januar 2014 um 14:48:

    hallo leute, habe auch das problem mit druck auf dem ausglechsbehälter,sobalb ich auf die a. bahn fahre.die beschreibungen sind ja faszinierend (zkd)meine frage wäre, wieso seit ihr euch so sicher das der kopf keinen haarriss hat?, oder er so verzogen ist ,das er plangeschliffen werden muss?ist nämlich gerade diskussionsthema, bitte helft mir.

  24. kris gülükoglu schreibt am 16. Januar 2014 um 15:02:

    HIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEE
    keiner will meine kopfdichtungen wechseln.
    das kann doch nicht sein das nur der teuere weg nach opel übrig bleibt, irgend wo muss es doch jemanden geben der das macht . HIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEE

  25. Daniel schreibt am 01. Mai 2014 um 00:56:

    Hallo ich brauche gan dringend das anzug drehmoment für die spanrollen vom zahnrimen viel dank

  26. Sylvioj schreibt am 03. Mai 2014 um 20:34:

    Hallo, ich hab grade die gleiche Aktion durch, nur leider springt er jetzt nur kurz an und geht gleich wieder aus. Sprang die Auto gleich an? Grüße Sylvio

  27. Christian-Sebastian schreibt am 05. Mai 2014 um 18:04:

    Hallo Sylvioj,

    direkt sprang meiner nicht an, da ich einen Stecker vom EInspritzsteuergerät vergessen hatte (die zwei schwarzen Kasten auf der Ansaugbrücke). Als ich alle Stecker endlich drauf hatte lief er gleich problemlos!

    Ist bei dir im Tache das Wegfahrsperrensymbol an? Das würde erklären warum er gleich wieder aus geht.

    Gruß

  28. Christian-Sebastian schreibt am 05. Mai 2014 um 18:06:

    Hallo Daniel,

    das weiß ich nicht auswendig und kann im Moment auch nicht nachsehen. Aber mach die Spannrolle halt einfach fest. Du wirst mir doch nicht erzählen, dass du alle Schrauben immer mit dem angegebenen Drehmoment anziehst……

  29. Sylvioj schreibt am 15. Mai 2014 um 16:46:

    Hallo Christian,
    Habe den Fehler gefunden. Danke auf jeden Fall. Wenn eine Einspritzdüse nicht richtig auf die Prüfspannung reagiert, wird der Motor sofort ausgeschalten. Dies war bei mir der Fall. Sonst bin ich froh, die Zylinderkopfdichtung selbst getauscht zu haben. Die Informationen der Opelhändler waren alles andere als unterstützend.

  30. Markus schreibt am 08. Februar 2015 um 16:27:

    Hallo
    Bin mir unsicher nach Wechsel der Wappen
    Wenn ich das Kurbelwellen Rad drehe
    Dreht sich Ober der zahnriemen links herum
    Ist das korrekt?
    Bitte um Antwort [Red.: Nr. unterdrückt]
    Will Motor nicht starten

  31. frank moses schreibt am 03. Oktober 2015 um 18:41:

    Hi, habe eine Frage zu meinen 3.0 cdti v6.
    Er ruckelt ständig. Einmal wurde es besser durch Kraftstofffilter wechsel agr Ventil gewechselt Magnetschalter gewechselt. Er ruckelt weiter. Drosselklappe ist meiner Meinung nach mit Schuld. Total versifft Öl /Ruß, geht bis in den Ansaugtrakt.
    Habe gerade alles Demontiert. Frage: Ursache ?
    Er ist auf 255 PS aufgepeppelt

  32. Stefan schreibt am 07. März 2016 um 14:14:

    Hallo Christian-Sebastian,

    deine Anleitung hat mir bisher sehr gut weiter geholfen.
    Bei mir ist genau die gleiche Stelle an der Kopfdichtung beschädigt.

    Wie sieht das denn mit dem Kopf planen aus??

    Jede Werkstatt hatte mir geraten die Köpfe zu Planen. Hattest du deine geplant?

    Gruß Stefan

  33. Harry Ulm81 schreibt am 17. April 2016 um 18:40:

    Hallo ich hab auch den 3,0 cdti…kannst du mir bitte sagen wo ich den scheiss Servoölbehälter finde? wo zum henker sitzt der?

  34. Harry Pogea schreibt am 11. Juni 2016 um 17:05:

    Hi die Sache mit der Laufbuchsenabsenkung hat aber auch der Z30DT. Hab schon einige Beiträge im Internet von so manchen Usern gelesen die das Problem auch bei diesem Motor mit erleben dürften. ICh hab immer wieder schiss dass es bei meinem passieren wird da ich den y30dt fahre. Wie kann das passieren?
    – Falsches ÖL?
    – schlechtes ÖL?
    – Kondenswasser im Öl?
    – Gas geben bei Kälte?
    – Wenig Wasser im Behälter?
    – Diesel im Öl bzw. Ölverdünnung?
    – Viele und lange Vollgasfahrten auf der Autobahn?
    – Verstopfte oder schlecht laufende Injektoren?
    – Deckel vom Ausgleichsbehälter defekt?
    – Luft im Wasserkreislauf?

    Von irgendwas muss doch die Ursache her kommen, von was kommt das?

  35. hasi schreibt am 14. Juni 2016 um 22:21:

    Rechte Seite unterm Kotflügel vorne. Also Stoßstange ab….

  36. Andreas Hellwig schreibt am 23. Januar 2017 um 20:28:

    Hallo weiß einer ob man zum Tauchen der einspritzdüse denn Zylinderkopf abmachen muß?

  37. Christian-Sebastian schreibt am 23. Januar 2017 um 20:48:

    Hallo Andeas,

    auf dem Bild:
    http://technikfreun.de/wp/wp-content/uploads/2011/05/2011-04-14_18-41-04_640.jpg
    kannst du die Einspritzdüsen sehen.
    Dazu muss nicht der Kopf ab, nur der Ventildeckel.

    Viel Spaß beim Basteln!

  38. Andreas Hellwig schreibt am 23. Januar 2017 um 20:50:

    Super danke ich möchte einen Motor kaufen ( y30dt) und bei ihm ist eine Düse defekt muß ich da auf irgendwas achten.

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