MGF Hydragaspumpe-Eigenbau mit Vacuumfunktion

Dies ist ein Update meiner Fahrwerkspumpe für den MGF. Die Fettpresse hat zwar funktioniert, jedoch war sie immer undicht und man konnte die Luft nicht aus dem System ziehen. Dies wollte ich ändern und habe aus diesem Grunde eine bessere Pumpe gebaut.

Benötigt werden:

  • Hydraulikhandpumpe
  • 3-Wege Ventil
  • Vacuumpumpe
  • Fettpressenschlauch mit Adapter
  • Übergangsstücke (je nach dem was man für Bauelemente gekauft hat)
    in meinem Fall 3/8 auf 1/4, 3/8 auf 1/8 und ein 3/8 auf Schlauch 9mm

Wenn man endlich alle Übergangsstücke beisammen hat geht der Zusammenbau sehr schnell. Die Hydraulikpumpe habe ich entleert und mit Spiritus gespült, bevor ich sie angeschlossen habe. Dies ist nötig, damit kein Hydrauliköl in das MG System gelangt.

Zusammengebaut sieht es dann so aus:

Kompletter Zusammenbau

Und noch eine Detailansicht der Anschlüsse:

Anschlüsse am 3-Wege Hydraulikventil

Am Fahrzeug wird nun das alte Mittel abgesaugt und anschließend das neue eingepumpt. Dabei ist darauf zu achten, dass immer genug Flüssigkeit in der Pumpe ist, damit keine Luft hineingepumpt wird.

Ich halte die Pumpe senkrecht mit dem Schlauch nach unten und lasse den am hinteren Teil befindlichen Befüllstutzen offen. Dort steckt ein kleiner Trichter mit dem ich regelmäßig nachfüllen kann.

Dies ist nun wesentlich saubere, da das System an sich dicht ist. Mit meiner Hydraulikpumpe dauert es allerdings sehr lange bis der MG sich zu heben beginnt.

Nächste Stufe ist eine größere Pumpe oder eine elektrische Version.

Viel Spaß beim Nachbauen!

27. März 2012 von Christian-Sebastian

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

10 Beiträge zu “MGF Hydragaspumpe-Eigenbau mit Vacuumfunktion”

  1. Manfred schreibt am 19. April 2012 um 22:50:

    2 Fragen:
    1) Die Vakuumpumpe, wann wird die denn deiner Erfahrung nach benötigt? jedesmal, wenn das Auto auf den Endanschlägen herumhoppelt und höhergelegt werden muss, oder nur, wenn Neuteile eingebaut werden, um die darin enthaltene Luft zu entfernen?
    2) Der Anschluß am Auto: -normale Reifenventile? kann man dann nicht auch den Schlauch einer normalen Fußluftpumpe nehmen, oder wird was anderes benötigt?
    3) (ups, doch eine mehr): in der Zwischenzeit schon was herausbekommen, was in der „Original“- Flüssikkeit drin ist? (Rover selbst vertreibt ja nix mehr, oder?)

    Ansonsten: Guter Bericht, ehrlich mit Vor- und Nachteilen, da kann man was mit anfangen, zumal es sicher nicht nur für mich mühsam ist, ständig das Auto in die Werkstadt zu schaffen, wegen solchem Kleinkram, den man zuhause besser machen kann. (mir konnte bis heute niemand sagen, ob ich den Tieferlegungskit drin habe oder nicht, obwohl ich das auto neu gekauft habe, und ich will nicht jedesmal erklären, warum ich 34 cm eingestellt haben möchte, da mir die 33cm für den vermuteten Tieferlegungssatz zu nah an den Endanschlägen ist)

    Statt Patex: wie wär es mit Metallklotz oder Stab oder Rohr- passende Löcher reinbohren und Gewinde schneiden? (ein Gewindeschneidesatz aus dem Baumarkt kann das, zumindest einmal)

    schon mal vielen Dank

    Manfred

  2. Christian-Sebastian schreibt am 22. April 2012 um 09:18:

    Hallo Manfred,

    erstmal danke für dein Lob.

    Meiner Meinung nach braucht man die Vacuumfunktion nur nach einem Austauch von Teilen. Beim normalen aufpumpen nutze ich sie nicht, da es einfach viel zu lange dauert und ich darin keinen Sinn sehe.

    Ja es sind normale Autoventile, jedoch wirst du mit einem Luftpumpenschlauch wenig freude haben, da dieser nicht fest genug auf dem Ventil sitzt. Aufgrund des hohen Drucks sollte das Anschlussstück zum aufschrauben sein!

    Auf die original Höhe pumpe ich den Mg auch nie auf, sieht einfach zu blöd aus. Ich habe mich an 60cm vom Boden (ich messe nur vom Boden, das finde ich einfacher) bis zur Kante angefreundet, jedoch habe ich auch die Tieferlegungsbolzen verbaut. Die Diskussion mit der Werkstatt kenne ich aber auch noch 😉

    Wegen dem Adapterstück: Absolut richtig, dass das besser wäre! Ich habe auch einen Baumarkt Gewindesatz und leider waren nicht die passenden dabei. Dann ergab sich diese Übergangslösung die komischerweise super hält 🙂

    In Zukunft möchte ich aber auch ein ordentliches Übergangsstück haben…. kommt dann zusammen mit der 3. Ausbaustufe.

    vielen Dank und einen schönen Sonntag!

    Christian

  3. Frank schreibt am 03. Mai 2012 um 21:52:

    Hallo,
    wo hattest du denn die Vakuumpumpe her?

    Gruß
    Frank

  4. Christian-Sebastian schreibt am 03. Mai 2012 um 21:59:

    Hi,

    die Pumpe ist aus einem großen online Auktionshaus. 😉

    Gruß

    Christian

  5. Marcel schreibt am 18. Juni 2012 um 21:08:

    Hallo. Das sind sehr interessante Infos hier, denn ich bringe meinen MG zur Garage dafür. Da hier gutes Know How liegt: Wäre es denn nicht auch möglich, das hydraulische und somit Wartungsintensive System gegen ein „normales“ Federfahrwerk zu tauschen? Vielen Dank und beste Grüsse. Marcel

  6. Marco schreibt am 27. Juni 2012 um 21:02:

    Hallo Marcel,

    Naturlich kann man dass Hydragas fahrwerk umbauen durch einem Suplex kit. Google „suplex conversion kit mgf“ und du wirst es finden. kostet etwa 1000 euro, und ein wochende.

    I habe vor dass zu meinem MGF zu machen. Hinten is er schon niederig, warscheinlich zu wenig gas drinnen. Federung ist null.

    grusse, Marco

  7. Jana schreibt am 09. Oktober 2012 um 12:34:

    Hallo,

    mal ne ganz doofe frage..wo bekommt man denn dieses öl her?
    meine mutter fährt nen rover 111 (Ez 22.12.1993) und den müssten wir nun wieder hochpumpen…sone pumpe haben wir, bzw würde wir von ner werkstatt geliehen kriegen (haben selber eine werkstatt, aber keine pumpe, da wir sowas sonst nich brauchen)
    und die wenigen male, die wir die kiste hochpumpen mussten, bekamen wir von der werkstatt auch das öl dazu..dies is aber nun nich da, nur noch die pumpe
    ich habe mal in nem rover-autohaus angerufen und da sagte man mir, dass das öl „hydralastic-öl“ heißt und das es das nur beim hersteller/händler gibt 🙁 leider alle zu weit weg und verschicken würden sie es wohl aus dem autohaus auch nich, weils n öl is und weil nich absehbar is, wieviel wir nun wirklich brauchen
    aber andere fahrzeuge haben doch auch öldruck-stoßdämpfer die ja irgendwann ma repariert oder hochgepumpt werden müssen..sei es nun privat oder über ne werkstatt..wie kriegen die das zeug denn ran ohne sich dafür für hunderte km ins auto setzen zu müssen? oder gibts da irgendne mischung die man selber machen kann, die den gleichen zweck erfüllt?
    meine mum traut sich kaum noch mit dem auto zu fahren, weil er schon so tief is 🙁

  8. Christian-Sebastian schreibt am 09. Oktober 2012 um 21:03:

    Hallo,

    ja die Flüssigkeit ist schwer zu bekommen.

    Es ist kein Öl, eher ein Gemisch aus Frostschutz und anderem Kram und heißt hydrolastic fluid.

    Zu kaufen gibt es die Flüssigkeit zum Beispiel hier:

    http://www.minisport.com/mini-spare-parts/info_GZS1486.html

    viel Spaß beim Aufpumpen!

  9. Marius schreibt am 04. Mai 2014 um 22:43:

    Hallo,

    ich habe ein ganz anderes Problem, meine Gasfeder verliert irgendwo Fluessigkeit (langsam aber..), so muss ich alle drei Monate aufpumpen. Wo kann das Loch sein? Was kann man austauschen…? Hast Du Tipps?

  10. Christian-Sebastian schreibt am 05. Mai 2014 um 18:10:

    Hallo Marius,

    ja das hatte ich auch. Bei mir kam es aus der Druckdose. Genauer gesagt kam es aus der Unterseite unter dem Gummi. Ist nicht ganz einfach zu sehen, aber die Druckdosen haben an der Unterseite, an der auch der Bolzen raus kommt, eine große Gummimuffe. Diese kann man einfach abziehen und dahinter war meine total versaut. Bocke deinen MGF einfach mal auf und schaue dir alle Dosen an!

    Viel Spaß beim Schrauben!

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