DVD-Spieler Schrott: Nun ein Blu-ray Disc-Player Philips BDP7600

Nach dem unser DVD-Spieler Marke Billich-Schrott endlich den Geist aufgegeben hat, musste sich nach einem Ersatzgerät umgesehen werden. Die kaputte Hardware wurde gehörig ausgeschlachtet – man weiß ja nie, was man an Kleinzeug nicht alles noch so brauchen kann. Um dem Stand der Technik nicht allzu sehr hinterher zu hinken, musste das neue Gerät natürlich eins mit Blu-ray-Abspielmöglichkeit sein.

Nach dem obligatorischen Suchen und Erforschen der Funktionen diverser Geräte konnte ein geeignetes in den Fokus rücken. Auf Empfehlung entschied ich mich dann für den Blu-ray Disc-Abspieler von Philips namens BDP7600. Dieser sollte nämlich WLAN haben, denn das haben wir zu Hause auch. Nach der Anlieferung stellte es sich als richtig heraus, dass es einen kabellosen Zugang zu unserem Heimnetzwerk geben kann. Leider gestaltet sich die Einrichtung als schwierig, denn wenn die Verbindung zum Router nicht klappt, muss das Passwort neu eingegeben werden. Sehr ärgerlich, wenn man ein 63ziffriges Passwort mehr als 5 Mal hintereinander eingeben muss, dass man sich extra mit irgend einem Passwortgenerator basteln hat lassen. Also zum Testen Passwort einfach machen und weiter im Te(k)st. Komplizierte Passwörter verlieren ihren Schrecken, wenn man eine ASCII-Tastatur ranhängt. Hab ich aber noch nicht probiert.

Blu-ray-Player BDP7600 von Philips

Blu-ray-Player BDP7600 von Philips

MAC-Adressen müssen dem Router mitgeteilt werden – auch für den Standard DNLA notwendig. Wo wir schon beim nächsten Feature sind. Man kann nämlich per WLAN tolle Spielereien veranstalten. Dazu gehört der Zugriff auf den im Netzwerk angeschlossenen Computer, auf dem Multimediadateien abgelegt sind. Das heißt, man muss den Laptop nun nicht mehr an den TV anschließen, wenn man einen Film sehen möchte, der auf ihm abgespeichert ist.

Eine ganz tolle Sache ist Net-TV. Man kann auf verschiedene Anwendungen zurückgreifen, die als App auf dem Blu-ray-Player installiert sind. Dazu gehören beispielsweise Zugriff auf Youtube und diverse Mediatheken einiger Fernsehsender (ARD, ZDF…).

Das Display im CD-Betrieb am Philips BDP7600

Das Display im CD-Betrieb am Philips BDP7600

An der Front des Gerätes kann man USB-Massenspeicher anschließen. Ist aber auch noch nicht ausprobiert worden. Hinten kann man eine SD-Karte einstecken. Diese soll zum Abspeichern irgendwelcher Sachen dienen – muss ich nochmal schauen.

Das Display ist ok beim Abspielen von Audio-CDs. Titel und Zeit werden angezeigt, was nicht immer an solchen Geräten vorhanden ist.

Eine tolle Sache ist, dass man aktive 5.1-Lautsprecher anschließen kann, die eine preiswerte Möglichkeit bieten, einen recht guten Kinosound ins Wohnzimmer zu zaubern. Wenn man will sogar als 7.1-Lösung.

Rückseitige Anschlüsse am Philips BDP7600

Die Anschlüsse hinten am Philips BDP7600.

Für den Anschluss an ein optisches Ausgabegerät hat der Philips BDP7600 einen obligatorischen HDMI-Anschluss, sowie einen Cinch-Analog-Output.

Als negative Punkte kann man den gelegentlichen Hang zu Abstürzen nennen, was aber noch nicht so genervt hat, dass man das als KO-Kriterium ansehen kann. Weiterhin ist ist etwas nervig, dass man die Lautstärke nicht an der Fernbedienung des Blu-ray-Players nachstellen kann; man braucht also immer zwei Remote-Controller in seiner nähe beim Film oder sonstwas schauen.

24. Juni 2012 von Linus

 
 

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Kommentare, Fragen und Tipps

Ein Beitrag zu “DVD-Spieler Schrott: Nun ein Blu-ray Disc-Player Philips BDP7600”

  1. Die Technikfreunde » Erfahrungen mit dem neuen Blu-Ray-Player schreibt am 08. November 2012 um 00:24:

    […] dem nun einige Zeit mit dem neuen Gerät verstrichen ist, kann man ein wenig resümieren. Die Abspielqualität der kleinen Silberlinge ist […]

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